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Die Hanseatic international Youth Open (HIYO) ist auf dem Weg zum „Hochkaräter“.


Es waren drei großartige Golftage in Alveslohe vom 2. bis 4. August auf Gut Kaden. Das ganze Drumherum bei den 2. Hanseatic international Youth Open 2022 wirkte für die 89 Youngsters zwischen 15 und 21 Jahren fast wie bei einem Profiturnier. Banner, Fähnchen, Werbepartner, Livescoring und so fort.


Am Ende setzten sich Mia Lena Hoffmann (18) vom Golf Club Altenhof, Fabius Wenzlawek vom Golf und Country Club Hamburg Treudelberg und auch noch zwei Spieler der Hanseatic Eagles, dem gemeinsamen Leistungskader der Golf-Verbände Hamburg und Schleswig-Holstein, durch. „Das hätte man sich alles nicht besser wünschen können“, sagte Dominikus Schmidt, Geschäftsführer des veranstaltenden Hamburger Golf-Verbandes. Er möchte das Turnier gerne weiter als „Hochkaräter“ etablieren und würde sich freuen, wenn im kommenden Jahr noch mehr Spieler aus Europa kommen.


„Für unsere Kaderspieler ist solch eine Veranstaltung superwichtig, sie haben so die Gelegenheit, sich mit erstklassiger Konkurrenz zu messen, ohne dass sie weit reisen müssen“, sagt Jungen-Landestrainer Jens Weißhaupt. Durch die Austragung des eigenen Turniers ist die Startmöglichkeit für die norddeutschen Jungs und Deerns mindestens über eine Wildcard garantiert. „Bei großen Turnieren woanders ist die Anzahl der Starter über Ranglisten für uns beschränkt – außerdem ist es logistisch schwierig, mit 17 Spielern irgendwohin zu kommen.“ Also war und ist Gut Kaden ideal.


Club-Geschäftsführer Wolfgang Mych war entsprechend auch sehr zufrieden mit der gesamten Veranstaltung. „Unser Platz spielt sich nicht leicht, das sieht man am Ergebnis: Bei den Jungs hat nur der Sieger nach drei Runden mit zwei unter den Platzstandard unterspielt, bei den Mädchen genügten neun Schläge über zum Sieg“, stellte Mych fest und meinte: „Das muss bei einem hochkarätigen Turnier so sein. Es ist gut für die Spieler, dass sie mal erfahren, wie es ist, auf einem internationalen Turnierplatz zu spielen.“


Die jungen Aktiven konnten da nur zustimmen. Auch die tolle Atmosphäre kam an. Direkt im Starthaus am ersten Abschlag A1 hatte Morris Tesch als DJ „Mr. Happy“ seine Anlage aufgebaut und begrüßte die Spieler und Spielerinnen mit ihren Lieblingssongs.


„Das ist ein Turnier für die Jugendlichen“, sagte Schmidt. Dazu gehörte auch eine ständige Präsenz in den sozialen Netzwerken. Instagram war voll mit Bildern und Impressionen, vom ersten Abschlag gab es außerdem einen Livestream ins Internet.

Im kommenden Jahr findet das Turnier vom 17. bis 21. Juli wieder statt. Gut Kaden ist bereit – „unsere Mitglieder tragen das Turnier gerne mit“, sagt Wolfgang Mych. Durch das finanzielle Engagement der Stadt Hamburg als ein „Active City Event“ und Sponsoren wie Porsche, Vilsa und dem Deutschen Golf-Verband stand fast eine „schwarze Null“. Dennoch sucht der HGV


dringend einen Namenssponsor. Dann können Schmidt und seine Mitstreiter bei der HIYO 2023 noch mindestens einen draufsetzen.


Andreas Hardt


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