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Mit einer umfangreichen Vorbereitung und überlegtem Spiel verteidigt Nico Kregler (Hamburger L&GC Hittfeld) seine Führung und holt die Deutsche Meisterschaft der Jungen AK 16. In der AK 14 geht es hingegen turbulent zu: die Spieler des Leader Flights stolpern allesamt und am Ende erkämpft sich Ben Rehn (GC Augsburg) mit einer starken Finalrunde den Titel.

Schon zu Beginn der Finalrunde der Deutschen Meisterschaften der Jungen war klar: weder der Turnierplatz des GC Buchholz i.d. Nordheide, noch das Wetter werden es den Spielern leicht machen. Und tatsächlich gab es eine ganze Reihe handfester Überraschungen - vor allem in der Altersklasse (AK) 14. Der gesamte Leaderflight verabschiedete sich aus der Tabellenspitze - darunter auch der bislang so souveräne Thibault Hess (GC Hof Hausen). Mit einer 82 (+10) musste der junge hessische Spieler ein deutlich schlechteres Ergebnis hinnehmen, als er es in diesem Turnier bislang gewohnt war. Dennoch konnte er - vor allem dank seiner starken vorangegangenen Runden - einen Medaillenrang sichern und beendet das Turnier mit 227 Schlägen (+11) auf dem geteilten dritten Platz. Damit liegt Hess schlaggleich mit Moritz Fritz vom L&GC Öschberghof, der heute seine persönlich beste Runde des Turniers gespielt hat. Auf Platz zwei spielt sich Michael Mayer vom GC München Valley. Mit 72 Schlägen (+/-0) hat auch er heute seine beste Runde des Turniers gespielt und sich aus dem Hintergrund in die Podestplatzierungen gearbeitet. Kregler mit Routine zum Sieg

Im Vergleich zur AK 14 ging es in der AK 16 deutlich vorhersehbarer zu. Nico Kregler (Hamburger L&GC Hittfeld) führte die Tabelle seit der ersten Runde an und verteidigte diese Position mit viel Routine und einem überlegten Spiel. Viel Zeit hat der junge Norddeutsche in die Vorbereitung zu diesen Meisterschaften gesteckt, und diese Mühe sollte sich auszahlen. Trotz starker Konkurrenz - vor allem in Person von Nils-Levi Bock (GC St. Leon-Rot) - blieb Kregler vorne und beendet das Turnier mit 208 Schlägen (-8) auf dem ersten Platz. Mit konstant guten Runden von 68, 70 und 70 Schlägen sichert er sich seinen ersten nationalen Titel.

Nico Kregler resümiert: „Ich war vor dem Turnier sehr aufgeregt. Aber jetzt, wo ich gewonnen habe, fühle ich mich einerseits sehr erleichtert und andererseits sehr glücklich. Vor allem mit all jenen hier zu sein, die mir sehr lieb sind - das ist ein tolles Gefühl, einfach perfekt. Ich wollte über die Runde hinweg nicht gegen Nils spielen, sondern gegen ‚Old Man Par‘, wie mein Trainer immer sagt. Erst die letzten Löcher wollte ich mich auf Nils konzentrieren - aber das war dann gar nicht mehr so nötig. Ich hatte über die Runde hinweg ein wirklich gutes Gefühl, denn ich war gut im Putten und hab alles gelocht. Es gab nichts, wovor ich heute Angst hatte.“

Nils-Levi Bock hingegen, der selbst mit Titelambitionen in die Finalrunde gestartet ist, bleibt mit seiner 71 (-1) zwar unter dem Platzstandard - er kann jedoch die Lücke zu Kregler nicht mehr schliessen. Der junge Wolf steht mit insgesamt 212 Schlägen (-4) auf Rang zwei - jenem Platz also, von dem aus er in die Finalrunde gestartet ist. Den dritten Rang holt Hendrik-Luka Schmitz (Münchener GC), der zum Abschluss eine 69 (-3) spielt und damit die beste AK-16-Runde des Tages notiert. Schmitz springt dadurch mit insgesamt 216 Schlägen (+/-0) noch von Platz fünf auf das Treppchen. Text und Bildquelle: News - Gold für Kregler und Rehn (golf.de)

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